Club-News – 25. Oktober
Kuchen, Regen und jede Menge Ausdauer
Ein Stück Kuchen vor jeder Runde, zwölf Kilometer Dauerregen am Ohmbachsee und 42,195 Kilometer durch Frankfurt: Unsere Fun Runner hatten am Wochenende wieder ganz unterschiedliche Herausforderungen zu meistern. Jürgen Engels ließ sich zunächst auf eine ungewöhnliche Kuchenmeile ein, bevor er am Sonntag gemeinsam mit Thorsten Mayer beim Halbmarathon am Ohmbachsee startete. Martin Recktenwald bewies unterdessen in Frankfurt erneut Stehvermögen und absolvierte seinen dritten Marathon des Jahres.

2. Hääschdner Kuchenmeile (24.10.)
Dass Jürgen Engels ein fleißiger Wettkampfsammler ist, wissen wir längst. Am vergangenen Wochenende bewies er in Hauenstein, dass er neben schnellen Beinen auch einen belastbaren Magen besitzt. Bei der zweiten Hääschdner Kuchenmeile galt es, vier Runden auf der Stadionbahn zu absolvieren – insgesamt 1,61 Kilometer. Der besondere Haken: Vor jeder Runde musste ein Stück Kuchen verdrückt werden. Wer den Kuchen nicht bei sich behalten konnte, kassierte eine Strafrunde.
Jürgen nahm die süße Herausforderung mit der gewohnten Wettkampfdisziplin an und bewältigte die Meile samt Kuchenunterbrechungen in 13:06 Minuten. Das bedeutete Platz zwölf unter allen Männern. Eine beachtliche Leistung, schließlich muss man bei diesem Wettbewerb nicht nur die Beine, sondern auch den Magen im Griff haben.

Da dürfte sich im Vorstand wohl jemand fragen, warum er von der Hääschdner Kuchenmeile nichts wusste und nicht mit nach Hauenstein durfte. Bei so viel Kuchen wäre das schließlich eine verpasste Gelegenheit! Und während der Ärger darüber noch verdaut wird, reift möglicherweise schon der Gedanke, diesen Wettbewerb künftig als LC-Fun-Run-Veranstaltung ins Vereinsprogramm aufzunehmen ;O)
Ob Jürgen bei der anschließenden Siegerehrung auch den traditionellen, zur Jahreszeit passenden Zwiebelkuchen in Anspruch nahm, wurde nicht übermittelt. Sicher ist jedenfalls: Diese Meile war alles andere als trockene Laufkost!

15. Ohmbachsee-Halbmarathon (25.10.)
Am Sonntag ging es für Jürgen Engels und Thorsten Mayer zum Ohmbachsee-Halbmarathon nach Brücken. Der traditionsreiche Lauf der LG Ohmbachsee führt durch das landschaftlich reizvolle Pfälzer Bergland, vorbei am See und über abwechslungsreiche Wege. Im Herbst eine besonders schöne Kulisse – wenn das Wetter mitspielt.
Diesmal zeigte sich der Oktober allerdings von seiner nassen Seite. Von Kilometer null bis zwölf regnete es nahezu ununterbrochen. Die Strecke stand stellenweise komplett unter Wasser, sodass die teilnehmenden Triathleten ihr Schwimmtraining praktisch gleich mit erledigen konnten. Erst auf den letzten Kilometern ließ der Regen etwas nach.

Während Thorsten das Ganze eher als herbstliches Sturmbad in Erinnerung behalten dürfte, schien Jürgen den Lauf fast als Wellnessprogramm für die Seele zu verbuchen. Unterschiedlicher hätten die Eindrücke kaum sein können – obwohl beide dieselben Bedingungen zu bewältigen hatten.

Jürgen meisterte die 21,1 Kilometer als RaceWalker in 2:41:20 Stunden, Thorsten erreichte das Ziel nach 2:25:09 Stunden. Ein großes Dankeschön gilt der LG Ohmbachsee und allen Helferinnen und Helfern, die trotz des Dauerregens für die Veranstaltung im Einsatz waren. Für das Wetter kann schließlich niemand etwas – und auch bei grauem Himmel hat die abwechslungsreiche Strecke ihren ganz eigenen Reiz.
43. Mainova Frankfurt Marathon (25.10.)
Während am Ohmbachsee der Regen die Hauptrolle spielte, wartete auch auf Martin Recktenwald beim Frankfurt Marathon eine echte Geduldsprobe. Rund zwei Stunden Dauerregen begleiteten ihn auf der Strecke. Doch wer Martin kennt, weiß, dass er sich von langen Distanzen nicht so leicht beeindrucken lässt.
Für unseren Marathonman war es bereits der dritte Marathon in diesem Jahr. Nach 42,195 Kilometern blieb die Uhr bei starken 3:48:35 Stunden stehen. Damit hat Martin erneut eindrucksvoll bewiesen, was mit Ausdauer, konsequenter Vorbereitung und einer gehörigen Portion Willenskraft möglich ist. Drei Marathons in einem Jahr sind schließlich kein kleines Vorhaben – erst recht nicht, wenn einem das Wetter über weite Strecken einen nassen Strich durch die Rechnung macht.
Starke Leistung, Martin! Nach diesem Marathon darf die Regeneration ruhig einmal die Hauptrolle übernehmen.

Unsere Langstrecken-Spezialisten
Wenn es um lange Distanzen und fleißiges Punktesammeln geht, haben sich beim LC Fun Run inzwischen zwei Namen besonders hervorgetan: Martin Recktenwald und Jürgen Engels.
Martin hat sich mit insgesamt fünf Marathon-Finishes im Trikot unseres Vereins den Titel „Marathonman“ redlich verdient. Jürgen wiederum darf sich mit Fug und Recht „Halbmarathonman“ nennen: Bereits in seinem ersten Vereinsjahr hat er sechs Halbmarathons erfolgreich absolviert.
Und auch die Gesamtbilanz kann sich sehen lassen: Seit unserer Vereinsgründung vor gut einem Jahr kommen wir bereits auf insgesamt 25 erfolgreich absolvierte Halbmarathons. Eine beeindruckende Zahl für unseren noch jungen Verein – und ganz sicher kein Grund, die Laufschuhe jetzt an den Nagel zu hängen.
Im Kampf um den Titel „Läufer des Jahres“ liefern sich die beiden derweil ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Top 3 ist beiden nicht mehr zu nehmen, doch wer sich am Ende die Krone aufsetzen darf, entscheidet sich erst mit dem letzten möglichen Wertungslauf am Sonntag, dem 13. Dezember 2026. Bis dahin heißt es: sammeln, sammeln, sammeln – denn kampflos wird hier offenbar niemand zum König gekrönt!
Blick voraus: Der Mittwoch zieht um
Mit der dunkleren Jahreszeit steht wieder unser traditioneller Wechsel des Mittwochlauftreffs an. Am kommenden Mittwoch, dem 28. Oktober, treffen wir uns erstmals wieder im Wendelinuspark in St. Wendel. Start ist wie gewohnt um 17:30 Uhr.
Die beleuchteten Wege bieten uns auch im Winter einen sicheren Untergrund für unsere gemeinsamen Runden. Und ja, die eine oder andere Runde auf dem Asphalt kann mental durchaus zur Ausdauereinheit werden. Dafür bleiben wir auch in der dunklen Jahreszeit gemeinsam in Bewegung.
Samstags bleibt alles beim Alten: Unser Lauftreff startet weiterhin um 10:00 Uhr am Hundeplatz in Urexweiler. Also: Stirnlampen und Reflektoren einpacken, Laufschuhe schnüren und gemeinsam durch den Winter laufen!
Lauftreff
Zum Schluss gibt es noch ein paar Impressionen vom Samstagslauftreff: Der Sturm hatte unterwegs einige Hindernisse aufgebaut, die von einer unserer Trailläuferinnen mit sichtlicher Freude angenommen wurden. Die Samstagsgruppe ist inzwischen jeweils zwei Stunden unterwegs – und wenn die Natur den Trail ein wenig anspruchsvoller gestaltet, kommt das offenbar gerade recht.



Ausblick – Rest des Jahres 2026
Die nächsten Laufveranstaltungen bis zum Jahreswechsel






