Was für eine Wahnsinnswoche liegt hinter uns! Unser Terminkalender war so vollgepackt, dass man fast ein Logistikstudium brauchte, um überall dabei zu sein. Das Wichtigste vorweg: Bei diesem XXL-Programm musste jede und jeder für sich selbst entscheiden, wo die Laufschuhe geschnürt werden – schließlich soll der Spaß an unserem absoluten Lieblingssport immer an erster Stelle stehen!
Dienstag: Schnelle Zeiten und späte Duschen in Saarbrücken
Die Laufwoche startete direkt sportlich beim 8. Saarbrücker Firmenlauf. Daniel Geßner, Katja Klos und Thorsten Mayer gingen fremd – zumindest optisch – und starteten in den Trikots ihrer jeweiligen Arbeitgeber.
Katja und Thorsten machten von Anfang an gemeinsame Sache. Das ambitionierte Ziel: eine 32er-Zeit.
Dank perfekter Teamarbeit pulverisierte Katja die Marke und finishte in bärenstarken 30:53 Minuten – neue persönliche Bestzeit!

Daniel lief quasi ohne Vorbereitung eine 21:43 Minuten und schrammte damit nur minimal an seiner Bestzeit vorbei. Damit unterstreicht er wieder einmal seine Klasse
Eine absolute Spitzenleistung von allen dreien! Nur beim anschließenden Unwetter auf dem Rückweg zum Auto fehlte der finale Sprint. Alle kamen völlig durchnässt am Auto an, so kann es gehen.
Mittwoch: Feierstimmung und Heimsieg beim Tag des Laufens
Am Mittwoch feierten wir mit zahlreichen Gästen den weltweiten Tag des Laufens (den ausführlichen Bericht dazu findet ihr bereits separat auf unserer Homepage). Als sportlichen Absacker ging es danach zum 2. Urexweiler Meilenlauf an der legendären „Exweller Spinne“. Und unser LC Fun Run hat ordentlich abgeräumt:
Die Express-Läufer:
Daniel flitzte die Meile in rasanten 6:59 Minuten und sicherte sich Platz 2 im Gesamteinlauf der Männer. Ihm folgte dicht auf den Fersen Sabrina Harnacke, die nach 7:32 Minuten alles rausgehauen hatte und uns einen grandiosen Heimsieg bei den Frauen bescherte!
Podest-Debüt & Altersklassen-Dominanz:
Thomas Klos feierte einen Einstand nach Maß: Bei seinem Debütlauf für den LC Fun Run lief er nach 10:28 Minuten als dritter Mann ins Ziel. Einen besseren Einstand kann man sich nicht wünschen.
Weitere Top-3-Platzierungen:
Jürgen Engels (11:15 Minuten – Platz 1 M60), unsere gewohnt topmotivierte Mandy Zewe (11:23 Minuten – Platz 3 W55) und Jennifer Mayer (13:54 Minuten – Platz 1 W40) komplettierten das tolle Vereinsergebnis.

Freitag: Kulinarischer Grenzgang beim Freundschaftslauf in Selbach
Am Freitagabend folgten wir der Einladung der Lauftrefffreunde Selbach zum traditionsreichen 33. Freundschaftslauf. Zusammen mit 131 anderen Laufverrückten genossen Falko Müller, Dennis Sims, Birgit Müller und Thorsten Mayer die idyllischen Wiesen- und Waldstrecken bei bestem Laufwetter.
Das tolle an den saarländischen Freundschaftsläufen – die es in dieser Form übrigens nur bei uns im Bundesland gibt – kommt ja bekanntlich nach dem Zielbanner: Der Abend klang gemütlich bei saarländischer Lyonerpfanne und bestem Kuchen aus. Wir sind stolz, einen Teil zum Erhalt dieser tollen Tradition beizutragen und sind auch in Zukunft garantiert wieder am Start!

Samstag: Höhenmeter-Krimi beim ParkRun Ramstein
Frühaufsteher aufgepasst: Am Samstagmorgen wollten es Jennifer und Thorsten Mayer genau wissen und testeten das Phänomen „ParkRun“. Um 9:00 Uhr fiel der Startschuss zum 335. ParkRun am Seewoog in Ramstein. Die 5-Kilometer-Strecke durch die Ramsteiner Natur ist wunderschön, hat es aber faustdick hinter den Ohren: Kilometer 1 bis 3 verlangen den Waden mit ordentlichen Höhenmetern alles ab.
Thorsten teilte sich die Kräfte gut ein und finishte nach einer rasanten Bergabpassage in flotten 29:29 Minuten.
Jennifer nutzte den Lauf nach einer etwas schwierigen Woche clever als Walking-Einheit und brachte die Strecke in starken 51:49 Minuten erfolgreich hinter sich. Hauptsache Bewegung und jede Menge Spaß!
Zum Abschluss gab es am Seewoog-Kiosk den wohlverdienten Kaffee in netter Runde mit Gleichgesinnten.

Sonntag: Der Jürgen-Engels-Doppelpack
Wer glaubt, unsere Mitglieder lägen sonntags nur auf der Couch, kennt unseren Dauerbrenner Jürgen Engels nicht. Jürgen hatte unter der Woche wohl noch nicht genug Sport und dachte sich: „Warum nicht gleich zweimal an einem Tag starten?“
Station 1 (Nieder-Olm):
Bei ziemlich heißen Temperaturen ging es zuerst zum 5km-Walkingwettbewerb des Nieder-Olmer Straßenlaufs. Mit einer Zeit von 35:02 Minuten hielt er das gesamte Männerfeld souverän in Schach und feierte den verdienten Gesamtsieg.

Station 2 (Kaiserslautern):
Kaum abgekühlt, stand beim 39. Citylauf in Kaiserslautern bereits der zweite Streich an – gleichzeitig der insgesamt 26. Lauf in diesem Jahr für unseren Verein! Nach den Nachwuchs- und Eliteläufen ging es auf die 1km-Runde in der Innenstadt. Jürgen drehte noch einmal richtig auf, mobilisierte alle Reserven und finishte in grandiosen 34:35 Minuten. Belohnt wurde dieser stramme Sonntag mit einem schicken Finisher-Shirt und einer Medaille im FCK-Design.

LC-International: Clubrekord und Gänsehaut in Bern
Auch im Ausland wehten die Vereinsfarben! Unsere liebe Regina Ruckstuhl hielt beim 40. Schweizer Frauenlauf in Bern die Fahnen des LC Fun Run hoch – auch wenn an diesem Tag in der Stadt traditionell die Farbe rosa dominierte.
Regina, die sich sonst eigentlich in den steilen Bergen zu Hause fühlt, meisterte den Wechsel auf den flachen Asphalt der Bundesstadt Bern perfekt. Gemeinsam mit ihrer Lauffreundin bewältigte sie die 5 Kilometer in 29:32 Minuten. Das bedeutet: Neuer Clubrekord in der Altersklasse W50! Herzlichen Glückwunsch, Regina!

Ein kleiner Blick in die Geschichtsbücher: Dieser Lauf ist eine echte Institution. Als das Event 1987 das erste Mal stattfand, war es ein Meilenstein für die Gleichstellung im Schweizer Sport. Bis Mitte der 1970er-Jahre war Frauen das öffentliche Joggen bei vielen Volksläufen gesetzlich verboten! Heute unvorstellbar. Die Stimmung war entsprechend gigantisch: Tausende bunte Luftballons stiegen in den Himmel und die Zuschauer in den engen Gassen der Berner Altstadt verwandelten die Strecke in eine absolute Partyzone.
Heute genießen die Frauen bei dieser Veranstaltung neben der Atmosphäre auch das gemeinsame Laufen unter sich. Eine Freiheit für die man lange einstehen musste.





